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Lost Places Tour Termine 2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist die Teilnehmerzahl auf max. 15 Personen beschränkt. Jeweils zum Beginn werden daher 2 Gruppen gebildet, die separat ihren Weg nehmen mit jeweils einem Guide

Foto  © Paul Neugebauer
Foto © Paul Neugebauer

In Hinterhöfen versteckt, zugewachsen, oftmals ungenutzt, finden sich in Görlitz vielfach Industrieanlagen, Handelshäuser und Gewerbehöfe die von der Betriebsamkeit vergangener Jahrzehnte künden. Eine Tour lädt ein, einen Blick hinter die Kulissen der teils sanierten oder teils unsanierten Objekte zu nehmen. Manche der noch zu DDR Zeit genutzten Industrieanlagen und Relikte einer untergegangenen Epoche sind verfallen oder nicht mehr bewohnt, haben aber trotzdem eine spannende Geschichte zu erzählen.  Die Tour entlang der vergessenen Orte führt ein in die Geschichte der einzelnen Stationen und öffnet Türen die ansonsten verschlossen sind. Dauer ca 4 Stunden. Kosten 25,00 EUR. Anmeldungen für die Führungen nimmt die Görlitz Information entgegen. Termine 2020 Link

Spurensuche 2020

Görlitzer Neißebrücken

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war die Görlitzer Oststadt über sieben Brücken mit der restlichen Stadt verbunden; sie wurden in der Nacht vom 7. zum 8. Mai 1945 gesprengt. Teilnehmer unseres diesjährigen Jugendgeschichtsprojektes gehen auf Spurensuche 75 nach dem Ende des 2. Weltkriegs.

Als 1945 alle sieben Neißebrücken von Görlitz gesprengt wurden, zerriss damit mehr als nur eine Verbindung über den Fluss. Die Brücken hatten eine Funktion, ihr Bau eine Bedeutung für die Stadtentwicklung und das alltägliche Leben ihrer Bewohner. Damals wie heute.

Das Projekt wird unterstützt von der Sächsischen Jugendstiftung. Der Verein goerlitz21 begleiten das Projekt. Anmeldung zur Teilnahme, mehr Infos, Anfragen per Mail an spurensuche@goerlitz21.de

Für Altersstufen 10-18 Jahre geeignet.

Görlitzer Industrie-Salongespräche

Aufgeschoben durch Corona, laden die Industrie-Salongespräche am 6. November zum neuen Termin

Zu den bedeutenden überregionalen Görlitzer Akteuren in der Historie der Fotografie zählten Fotografen sowie Kamera- und Objektivhersteller. Wichtige Vertreter wie Robert Scholz, Alfred Jäschke und der weltbekannte Objektivhersteller Hugo Meyer sind nur einige der wichtigen Namen. Sie symbolisieren auf vortreffliche Weise den Pioniergeist im ausgehenden 19. Jahrhundert. Ihnen widmet sich der Vortrag von Reiner Appelt. Auch die Gründe, warum der bekannte Jenaer Wissenschaftler Dr. Paul Rudolph um 1920 ausgerechnet zum Görlitzer Konkurrenten Meyer-Optik nach Görlitz wechselte und hier die noch heute weltberühmten Plasmate produzieren ließ, werden geklärt. Gleichwohl zeichnet die Veranstaltung die Leistungen der Arbeiter, Ingenieure und Wissenschaftler nach Kriegsende 1945 bis 1991 im VEB Feinoptisches Werk Görlitz nach. Trotz oder gerade wegen widriger sozialistischer Produktionsverhältnisse erreichten auch sie international anerkannte Spitzenleistungen.

Eine Anmeldung über die vhs Görlitz wird empfohlen

Veranstaltungsort: Informationsstelle Industriekultur Görlitz, Industriesalon. Jakobstr. 5a - Ebene 1. Beginn 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

Industriekultur-Pfad im Aufbau

In der Görlitz Süd-Stadt entsteht eine erste Station des Görlitzer Industriekulturpfads. Die Biesnitzer Strasse 22 zählt als Wiege von Meyer Optik. Hugo Meyer und die Anfänge der Optischen Industrie zu würdigen, soll an Ort und Stelle eine Infotafel errichtet werden. Auch andere Industriedenkmale wie das Neißeviadukt, Steppkewerk, Kondensatorenwerk uvm. sollen die Route in den nächsten Jahren ergänzen.

Manche sind verfallen oder nicht mehr bewohnt, haben aber trotzdem eine spannende Geschichte zu erzählen. Der Verein und das Netzwerk Industriekultur halten die Erinnerungen wach.

Um 1900 war die Stadt Görlitz, die sich damals noch beiderseits der Neiße erstreckte, eine blühende Stadt mit über 90.000 Einwohnern. In der Zeit der Industrialisierung um 1900 wurden viele neue Firmen in Görlitz gegründet. Einige davon gibt es heute noch. mehr

Bauhaus-Spurensuche in Görlitz

Ein Projekt in Görlitz widmet sich im Bauhausjahr bauhaus100 Herbert Hirche. Es ist eine Wiederentdeckung und Bauhaus-Spurensuche in Görlitz: Herbert Hirche (1910-2002) zum 110. Geburtstag. Gefördert wird das Projekt durch das Sächsisches Staatsministerium für Regionalentwicklung und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Bilddokumente gesucht

Vor der Wende 1989 war Schlesien lange Jahrzehnte ein Tabu. Im Alltag begegnet man heute dem Schlesischen Adler in Görlitz auf Schritt und Tritt. Als Autoaufkleber, Namensgeber, am Fahnenmast, lassen sich die Farben, Wappen und kulturellen Eigenheiten Schlesiens vielerorts im Alltag finden. Wir suchen Fotomomente und Aufnahmen über die Jahrzehnte vor dem Hintergrund eines hist. Rückblicks auf die Ereignisse im Wendeherbst und den Jahren 1989/90.

Foto © Rainer Kitte Foto Verlag Görlitz
Foto © Rainer Kitte Foto Verlag Görlitz

Festgahalten worden ist der Besuch Helmut Kohls 1990 in Görlitz auf dem Obermarkt (damals Leninplatz).  "Schätzungsweise 25.000 Menschen drängten sich dicht an dicht am 29. September 1990 auf dem Görlitzer Obermarkt. Es herrscht Volksfeststimmung, der Platz ein Meer von gelb-weißen Fahnen, die Farben Niederschlesiens.", schreibt die Presse seinerzeit.

#görlitz #sachsen #niederschlesien #1989 #1990

Die friedliche Revolution 1989/90 bahnte den Weg in die Demokratie, eine parlamentarische Regierungsform und den Rechtsstaat. Die Verfassungsgebung für den Freistaat Sachsen war ein historisches Ereignis. In diesem Jahr wollen wir als Verein goerlitz21 die Protagonisten noch einmal versammeln, die maßgeblich dazu beigetragen haben. Dieses Ereignis liegt nunmehr 30 Jahre zurück. 

Mit der Richtlinie Revolution und Demokratie gewährt der Freistaat Sachsen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel Zuwendungen für Projekte und Maßnahmen, welche nachhaltig an die Revolutionen von 1918 und 1989 und den auf sie folgenden Demokratisierungsprozes-sen erinnern und sich mit ihnen auseinandersetzen.

Leerstandsmelder Görlitz

leerstandsmelder.de ist eine kollektive Internet-Plattform. Die Nutzung der Seite ist einfach und interaktiv gestaltet – jede/r angemeldete User/in hat die Möglichkeit, Leerstände in die virtuelle Stadtkarte einzutragen und Informationen darüber hinzuzufügen. Nach Hamburg, Berlin und weiteren Städten gibt es den Leerstandsmelder auch in Görlitz. Neben prominenten Leerständen in Görlitz wie der Stadthalle, dem RAW in Schlauroth oder dem Kondensatorenwerk sollen auf leerstandsmelder.de/goerlitz auch viele bisher unbeachtete, brachliegende Gewerbe- und Wohnimmobilien Aufnahme finden. Über die hierdurch erzeugte verstärkte Sensibilisierung für Leerstand sollen die Diskussion um einen nachhaltigen Umgang von Leerständen und Ideen zur Neunutzung der Objekte vorangetrieben werden.

www.leerstandsmelder.de/goerlitz

Südstadt Stadtteilladen

Mit dem Stadtteiladen auf der Biesnitzer Straße 30 in der Görlitzer Südstadt ist ein Ort für Menschen gewachsen die Anschluss, Kontakte oder Gemeinschaft suchen.  Die Räumlichkeiten die vom Verein und dem Bürgerrat betrieben werden, laden jeden Donnerstag zur Bücherbox. mehr

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